Die Grunderwerbsteuer wird vom Bundesland festgelegt
Anders als in vielen anderen Ländern gibt es in Deutschland keinen bundesweit einheitlichen Steuersatz — die Grunderwerbsteuer wird von jedem Bundesland individuell festgelegt und reicht von 3,5% (Bayern, Sachsen) bis 6,5% (Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Saarland). Nutzen Sie den Baufinanzierung-Rechner auf dieser Seite, um die Grunderwerbsteuer zusammen mit Ihrer Darlehensrate zu schätzen, und prüfen Sie den exakten Satz für Ihr Bundesland vor dem Kauf.
Notar- und Grundbuchkosten
Notar- und Grundbuchkosten sind bundesweit einheitlich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt und liegen zusammen bei rund 1,5-2% des Kaufpreises — diese Kosten sind gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar. Kommt ein Makler ins Spiel, kommt dessen Provision zusätzlich hinzu. Insgesamt liegen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland und Maklerbeteiligung meist bei 7-15% des Kaufpreises.
Laufende Kosten über die Darlehensrate hinaus
Planen Sie zusätzlich Wohngebäudeversicherung, Grundsteuer, Instandhaltung und — bei Eigentumswohnungen — Hausgeld für die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums ein. Diese laufenden Kosten können die monatliche Belastung deutlich über die reine Darlehensrate hinaus erhöhen.
Häufig gestellte Fragen
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Immobilienkauf in Deutschland?
- Sie wird vom jeweiligen Bundesland festgelegt und reicht von 3,5% (z. B. Bayern, Sachsen) bis 6,5% (z. B. Nordrhein-Westfalen, Brandenburg). Es gibt keinen bundesweit einheitlichen Satz.
- Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Baufinanzierung in Deutschland?
- Banken sehen üblicherweise mindestens 10-20% des Kaufpreises als Eigenkapital, oft zusätzlich zur Deckung der Kaufnebenkosten — je mehr Eigenkapital, desto besser meist die Konditionen.
- Was kosten Notar und Grundbuchamt beim Immobilienkauf?
- Zusammen rund 1,5-2% des Kaufpreises, bundesweit einheitlich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt — nicht verhandelbar.
- Welche laufenden Kosten kommen beim Eigenheim über die Darlehensrate hinaus dazu?
- Wohngebäudeversicherung, Grundsteuer, Instandhaltung und bei Eigentumswohnungen das Hausgeld für die Verwaltung — diese können die monatliche Belastung erheblich erhöhen.
Informativer Inhalt, keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Prüfen Sie Beträge, Grenzwerte und aktuelle Bedingungen direkt bei offiziellen Quellen (BaFin, Deutsche Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit), bevor Sie eine Entscheidung treffen.