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Geld sicher und günstig ins Ausland senden

Geld ins Ausland zu senden ist oft teurer, als es auf den ersten Blick wirkt, weil sich die tatsächlichen Kosten meist in der Wechselkursmarge verstecken, nicht in der angezeigten Gebühr.

SEPA-Überweisungen innerhalb der EU sind meist kostenlos und schnell

Überweisungen in Euro innerhalb der EU (und weiterer SEPA-Länder) laufen über das SEPA-System und sind bei den meisten Banken kostenlos und innerhalb eines Bankarbeitstags abgeschlossen — für Überweisungen innerhalb der EU brauchen Sie in der Regel keinen spezialisierten Anbieter.

Die Wechselkursmarge zählt mehr als die Gebühr

Außerhalb des Euroraums geben viele Anbieter „gebührenfreie“ oder „günstige“ Überweisungen an, während sie den Wechselkurs deutlich unter dem realen Interbankenkurs ansetzen — dieser Aufschlag ist oft die größere, aber weniger sichtbare Kostenkomponente. Vergleichen Sie vor dem Senden den tatsächlich ankommenden Betrag gegen den echten Interbankenkurs (leicht online zu prüfen), nicht nur die angezeigte Gebühr.

Nutzen Sie BaFin-regulierte Zahlungsdienstleister

Wählen Sie für Überweisungen außerhalb der EU einen von der BaFin zugelassenen Zahlungsdienstleister oder ein E-Geld-Institut — prüfen Sie im Zweifel das öffentliche Unternehmensregister der BaFin. Regulierte Anbieter müssen Kundengelder gesondert sichern und Vorgaben zur Geldwäscheprävention einhalten, was echten Schutz gegenüber unregulierten Diensten bietet.

Häufig gestellte Fragen

Sind SEPA-Überweisungen innerhalb der EU kostenlos?
Bei den meisten Banken ja, und sie sind meist innerhalb eines Bankarbeitstags abgeschlossen — ein spezialisierter Anbieter ist dafür in der Regel nicht nötig.
Was sind die tatsächlichen Kosten einer Überweisung ins außereuropäische Ausland?
Meist die Wechselkursmarge, nicht die angezeigte Gebühr — viele „gebührenfreie“ Dienste setzen den Wechselkurs deutlich unter dem realen Interbankenkurs an, was die größere versteckte Kostenkomponente ist.
Wie erkenne ich, ob ein Zahlungsdienstleister sicher ist?
Prüfen Sie, ob er von der BaFin als Zahlungsinstitut oder E-Geld-Institut zugelassen ist (im öffentlichen Unternehmensregister der BaFin einsehbar) — das bedeutet, dass Kundengelder gesondert gesichert werden müssen und Vorgaben zur Geldwäscheprävention gelten.
Wie vergleiche ich die tatsächlichen Kosten zwischen zwei Anbietern?
Vergleichen Sie den tatsächlich beim Empfänger ankommenden Betrag gegen den echten Interbankenkurs, nicht nur die angezeigte Gebühr — das zeigt die wahren Kosten inklusive eines eventuellen Wechselkursaufschlags.

Informativer Inhalt, keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Prüfen Sie Beträge, Grenzwerte und aktuelle Bedingungen direkt bei offiziellen Quellen (BaFin, Deutsche Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit), bevor Sie eine Entscheidung treffen.

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